Patienteninformationen
Rehabilitation - was heißt das eigentlich?
Früher war alles einfach ... da hieß es schlicht und einfach "Kur". Aber in den letzten Jahren hat sich im Gesundheitsbereich sehr viel verändert.
Es gibt jetzt die Anschlussheilbehandlung (AHB). Die Anschlussheilbehandlung (auch Anschlussrehabilitation genannt) ist eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme, die im direkten Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt durchgeführt wird.
Die Anschlussheilbehandlung kann ambulant, stationär oder teilstationär durchgeführt werden. Geht der Anschlussheilbehandlung eine Operation voraus, so muss sie spätestens zwei Wochen nach Entlassung aus der Akutklinik beginnen. Geht der Anschlussheilbehandlung eine Bestrahlungsbehandlung voraus, so muss sie spätestens 6 Wochen nach Bestrahlungsende beginnen.
Und es gibt die Rehabilitation. Die medizinische Rehabilitation versucht, einen die Teilhabe oder Erwerbsfähigkeit bedrohenden oder (z. B. durch Unfall) entstandenen Gesundheitsschaden zu beseitigen, zu mildern oder Folgen zu beseitigen. Medizinische Rehabilitation gibt es aber auch für Menschen, die nicht oder nicht mehr im Erwerbsleben stehen (z. B. Kinder oder Retner/Pensionäre) oder für Mütter und Väter (Mutter-/Vater-Kind-Kuren, Mütterkuren).
Rehabilitation bedeutet :
wiederherstellen - Nach einer schweren Akuterkrankung oder bei einer chronischen Erkrankung soll die Leistungsfähigkeit in Alltag und Beruf durch Rehabilitation wiederhergestellt oder erheblich gebessert werden.
wiederbefähigen - Verlorene Fähigkeiten sollen aktiv wieder erlernt werden. Der Rehabilitand ist - anders als bei der Akutbehandlung - nicht passiv. Er ist nicht einfach "Patient", sondern arbeitet aktiv an seinem Reha-Erfolg mit.
Lesen Sie weiter: Für wen kommt eine Reha in Frage ?




















